Die Struktur
des studentischen Kulturzentrums

 

Das KuZe ist ein gemeinsames Projekt der Studierendenschaften der Potsdamer Hochschulen, des Verein zum Erhalt des studentischen Kulturzentrums in den Elfleinhöfen [ekze] e.V. und des Offenen Kunstverein Potsdam OK e.V. und wird mit tatkräftiger Unterstützung des Studentenwerk Potsdam realisiert.

Der Mieter: Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Potsdam - kurz: die Studierendenschaft

Der AStA hat als Vertretung der Studierendenschaft und als Mieter der Räumlichkeiten in der Hermann-Elflein-Straße 10 eine entscheidende Rolle im Projekt: Der AStA beschäftigt eine_n Geschäftsführer_in, welche_r sich um die täglichen Belange des Kulturzentrums, z.B. die Koordination der Raumbelegung des Theatersaals und des Seminarraumes oder die Kommunikation mit den Nutzerinnen und den städtischen Behörden, kümmert. Weiterhin stellt der AStA eine_n Referentin_en, welche die Koordination zwischen der Studierendenschaft und dem KuZe als Ganzem gewährleisten soll. Auf dem Gelände des Kulturzentrums unterhält der AStA zudem ein Beratungsbüro, in dem kostenlose Sozial-, BAföG-, Job- und Prüfungsechtsberatungen für Studierende angeboten 
werden. (Opens internal link in current windowzu den Beratungsangeboten)

In letzter Instanz obliegen der Studierendenschaft, also dem AStA und dem Studierendenparlament, sämtliche grundlegenden Entscheidungen bzgl. des Kulturzentrums. Die Vertreter_innen der Studierendenschaft waren sich jedoch auch bewusst, dass das Projekt nur von und durch die Nutzer_innen leben kann. Deshalb entschied man sich das Kulturzentrum so zu organisieren, dass autoritäre Strukturen nicht entstehen können, aber die Interessen der Nutzer_innen direkt einfließen und Entscheidungsprozesse nach außen hin trotzdem transparent sind.

Basisdemokratie im Kulturzentrum: Das Nutzer_innenplenum

Die Gestaltung des Studentischen Kulturzentrums wurde von Beginn an dem Nutzer_innenplenum übertragen. Das Nutzer_innenplenum stellt das Koordinierungsgremium für alle im KuZe beteiligten Personen und Gruppen dar. Derzeit gibt es zahlreiche Aktive und noch mehr Besucher_innen. Das Nutzer_innenplenum ist offen für alle Interessierten und Beteiligten, die Opens internal link in current windownächsten Termine findet ihr hier. Hier wird über Anträge, Veranstaltungen, Planungen und Probleme diskutiert.
Das Nutzer_innenplenum ist formal ein Organ des [ekze] e.V. Er nimmt somit bei der kulturellen Gestaltung des Kulturzentrums die zentrale Rolle ein und kümmert sich darüber hinaus um die Belange des täglichen Betriebes.

Der Trägerverein: ekze e.V.

Um eine kontinuierliche Arbeit im Kulturzentrum über die Legislaturperioden hinweg zu gewährleisten, haben der AStA und der Verein zum Erhalt des Studentischen Kulturzentrums in den Elfleinhöfen [ekze] e.V. eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Der [ekze] begleitete den Aufbau des KuZe seit seiner Gründung 2003 und versammelt Mitglieder verschiedener hochschulpolitischer und anderer Gruppierungen. Im [ekze]-Vorstand sind derzeit ehemalige AStA-Mitglieder, die sich für das KuZe engagiert haben und weiterhin engagieren, ein gewählter Vertreter aus dem Studierendenparlament, der AStA-Referent für das Kulturzentrum, Mitglieder des Offenen Kunstvereins und Studierende der Fachhochschule Potsdam vertreten. Der [ekze] e.V. betreibt die Kneipe des Kulturzentrums, deren Einnahmen in einen Kulturfonds fließen, aus welchem die künstlerischen und kulturellen Projekte der Nutzer_innen gefördert werden.

Das KunstWERK: Der Offene Kunstverein Potsdam OKe.V.

Der OKev hat seit Anfang der 1990er Jahre sein Domizil im KunstWERK im Innenhof des heutigen KuZes. Hier werden Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Kunstdisziplinen angeboten. Monatlich wechselnde Ausstellungen Theatergruppen und Aufführungen auch in anderen Häusern komplettieren die Arbeit des OKev.

Als Organisator von internationalen Begegnungen und Kunstprojekten, Empfänger- und Entsenderorganisation des EU-Aktionsprogramms Jugend für Europa kommt man beim OKev regelmäßig in Kontakt mit Menschen aus anderen Kulturen, schafft, lacht und feiert gemeinsam. Verständnis und Faszination für Ausdrucksformen, Traditionen und Kunst Anderer werden früh gefördert und bald selbstverständlicher Teil des eigenen intellektuellen und kommunikativen Aktionsradius.

Als Kooperationspartner mit langjähriger Erfahrung im Bereich der soziokulturellen Arbeit kann der Verein Studierende bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Ausstellungen und Projekten unterstützen.